Langener CDU sieht weiterhin Voraussetzung für gymnasiale Oberstufe gegeben

 

Es ist schon erstaunlich, mit welchen Mitteln die Bremerhavener Schulbehörde versucht, Schüler aus dem Landkreis und damit auch aus Langen sogar mit Aufforderung zum Rechtsbruch nach Bremerhaven zu locken. „Eine schlichte Ummeldung ohne Verlagerung des Wohnsitzes stellt sich als bewusste Umgehung der Rechtsordnung dar und begründet kein Einschulungsanspruch der Meldeadresse“(Verwaltungsgericht Berlin v.11.8.2006). Die Langener CDU fragt sich aufgrund des NZ-Artikels v.7.12.06, welche Interessen der Landrat Bielefeld vertritt? Warum er sich vehement für die Kooperation mit Bremerhaven einsetzt? Will der Landrat tolerieren, dass Schüler rechtswidrig ihren Wohnsitz wechseln.? Wenn Bremerhaven sich dem Niedersächsischen Schulsystem angliedern will, was macht es dem Langener Schüler nach der Sekundarstufe 1 noch attraktiv, nach Bremerhaven zu wechseln, fragt sich der CDU Vorsitzende Steffen Tobias. Zudem kann diesen Systemwechsel nicht die Stadt Bremerhaven für sich entscheiden, sondern nur das Land Bremen! Die Befragung der Schüler am Gymnasium Langen haben eindeutig ergeben, dass bei einer vorhandenen Oberstufe in Langen die Schüler lieber an einer gut funktionierenden und mit Erfolg arbeitenden Schule bleiben würden. Es gibt außerdem einen einstimmigen Beschluß  der Geamtkonferenz des Gymnasiums Langen und einen Auftrag an den Schulleiter, die gymnasiale Oberstufe am Standort Langen anzusiedeln.

Die Oberstufe in Langen wird bei einer möglichen Einrichtung aufgrund der vorhandenen Schülerzahlen dreizügig werden, d.h. drei Klassen pro Jahrgang füllen können. In den angebotenen Lehr-Profilen können Unterprofile gebildet werden, sodaß ein breites Angebot an Fächern gegeben ist. Neben Deutsch, Mathe und Naturwissenschaften ein 3.sozialwissenschaftliches Profil mit z.B. Politik, Wirtschaft Erdkunde sowie Sprachen wie Englisch und Französisch, wie auch an Oberstufenzentren vorhanden.

Die drei CDU-Kreistagsabgeordneten Tobias, Berghorn und Peters, die sich seit Jahren für eine gymnasiale Oberstufe in Langen eingesetzt haben, sehen keinen Grund die Umsetzung nunmehr nicht zügig anzugehen. Es muß bis zum Sommer 2007 muß der Prozess  eingeleitet sein, um einen zweijährigen Vorlauf zu haben, damit die jetzigen 8.Klassen davon profitieren können. Das Verhalten Bremerhavens zeigt eindeutig, es geht nicht um das Wohl und die Ausbildung der Schüler, sondern um das erhaltene Geld aus dem Länderfinanzausgleich für jeden einzelnen Schüler( gemeldet mit Wohnsitz), ein gewisses Abzocken zu Lasten der Schüler, betonen die CDU Abgeordneten und fordern den Landrat auf, seine nicht begründete Blockadehaltung aufzugeben.

 

Steffen Tobias

CDU Vorsitzender

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