Irreführende Aussagen über Bremerhavener Schulpolitik

Verwundert waren die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes sowie die Langener Kreistagsabgeordneten über die Berichterstattung der Nordsee-Zeitung vom 20.Oktober, dass ab sofort jeder Gymnasiast und jeder Realschüler ein Oberstufenzentrum in Bremerhaven besuchen kann, ohne erst zum Schein umziehen zu müssen. Den Kreistagsmitgliedern liegt noch kein Vertragsentwurf zur Diskussion und Abstimmung vor. Desweiteren wird deutlich, dass die Bremerhavener Schulpolitik bei weitem noch nicht so weit in der Umsetzung der Abgleichung der Schulsysteme zwischen Bremen und Niedersachsen ist, wie es immer verkündet wird. Denn sonst würden nicht diese zu Lasten der Schüler irreführenden Vorschläge aus Bremerhaven kommen. Schüler sollen bei einem Schulwechsel ein Jahr überspringen, was nach Bremerhavener Ansicht angeblich kein Problem ist, da die Schüler auf dem KreisGy leistungs-und unterrichtsmäßig weiter sind als die Bremerhavener Schüler: Das ist doch  der Beweis , dass die Bremerhavener Schulen ein leichteres Abitur anbieten, was von Stadtrat Paulenz immer bestritten wird. Bei dem Überspringen einer Klasse kommen die Schüler mit nicht jahrgangsgleichen Schülern zusammen. Das kann gut gehen, kann aber auch zu Problemen führen.

Die CDU Langen fragt sich, warum diese Handstände zu Lasten der Schüler vollzogen werden. In Gesprächen mit maßgeblichen schulpolitischen Verantwortlichen aus Bremerhaven ist die Frage der Finanzierung noch nicht geklärt, wobei die bestehende Grundlage des Vertrages der Berufsbildenden Schule in Schiffdorf und der Seestadt Bremerhaven nicht als finanzielle Grundlage akzeptiert wird. Man spricht für die gymnasiale Lösung von einer doppelten finanziellen Forderung seitens Bremerhavens.

Desweiteren gibt es noch keine Signale der Zustimmung  aus Bremen, wer die zu erwartenden Schulgelder auf sein Konto buchen kann. Ein weiterer Streit ist vorprogrammiert.

Hier soll etwas mit heißer Nadel gestrickt werden, weil man zeitlich unter Druck geraten ist. Die CDU Langen fühlt sich in ihrer Auffassung  bestätigt, dass es Bremerhaven nur um das Geld und nicht um eine für die Schüler solide  Ausbildung geht.

So darf man nicht mit den Schülerinnen und Schülern umspringen, betont der Parteivorsitzende Steffen Tobias.

 

 

Steffen Tobias

CDU Vorsitzender Langen

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